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Konstruktive Konfliktbearbeitung und Mediation

Details

Seit Februar 2002 gibt es die Konfliktberatung an der GAZ jede Woche, Dienstag und Donnerstag in der 1. großen Pause. Die Konfliktberatung gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit Konflikte, Streitereien und Auseinandersetzungen zu besprechen und gemeinsam mit der Konfliktberaterin nach einer Lösung zu suchen.

Die Beratung kann einzeln erfolgen, idealerweise finden sich aber alle Konfliktbeteiligten zu einem Gespräch zusammen.

Die häufigsten Themen in den Beratungsgesprächen waren Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Beleidigungen, Drohungen, Probleme zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern, familiäre Probleme und Sorgen um die Stellung und Akzeptanz in der Klassengemeinschaft.

Je nachdem um welches Problem es sich handelte, wurden verschiedene Arten der konstruktiven Konfliktbearbeitung angewendet, unter anderem auch das Mediationsgespräch. Bei dieser Methode haben Konfliktparteien, die allein keine Annäherung mehr leisten können, die Möglichkeit über eine Mediatorin miteinander in Kontakt zu treten, in Ruhe ihre Position des Problems darzustellen und so zu einer Lösung zu finden.

Seit es die Sprechstunde gibt haben etwa 50 Gespräche in der Sprechstunde stattgefunden. Den meisten Gesprächen folgte eine Annäherung, Entschuldigung, Vereinbarung oder Wiedergutmachung. Bei einigen Gesprächen gab es keine direkte Lösung, aber eine Vereinbarung, dass sich die Konfliktparteien zunächst in Ruhe lassen.

Aufgrund der guten Annahme der Konfliktberatung hat sich eine Projektgruppe gebildet, die in Zukunft auch die Präventionsarbeit an der Schule ausbauen wird. Im Februar diesen Jahres hat die Gesamtkonferenz beschlossen, dass das Projekt Mediation an der GAZ ausgeweitet werden soll. Etwas vierzehn Lehrkräfte haben Interesse an der Weiterbildung durch das HeLP. Ein schulinternes Basistraining zur Weiterbildung dieser Kolleginnen und Kollegen ist beantragt und wird vorraussichtlich nach den Sommerferien stattfinden können. Dann wäre es auch möglich verstärkt präventiv zu arbeiten und unsere Schülerinnen und Schüler für das Thema Gewaltprävention und Konfliktlösung sensibel zu machen.

Für die Projektgruppe
M. Brunkow

   
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